Gemeinden im Internet

Im Bereich des so genannten "E-Government" befindet sich die Schweiz im Hintertreffen. In kaum einem anderen Land sind öffentliche Internet-Angebote, wie in der Schweiz von Gemeinden, Kantonen und des Bundes, so langweilig wie hierzulande. Der Grund ist einfach: Gerade auf Gemeinde-Websites fehlen die wirklich interessanten News - dafür verliert man sich in uninteressanten und technisch aufwändigen Details.

"Nur wenn sich möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner täglich auf der Gemeinde-Website treffen, finden sie sich auch auf der Suche nach fachlichen Informationen darauf zurecht."



Fast jede Gemeinde, alle Kantone und der Bund bieten zusammen Millionen von Internet-Seiten mit interessanten und brauchbaren Informationen an. Doch E-Government kränkelt in der Schweiz. Die Internet-Auftritte von Gemeinden sehen heute inhaltlich noch genau gleich aus wie vor zehn oder fünfzehn Jahren. Der Inhalt wird heute lediglich mit technisch hochstehenden und teuren Datenbanken oder Content Management Systemen dargestellt. Dem Benutzer nützt das wenig. Langweilig bleibt langweilig.

Was auf Kantons- und Gemeinde-Webseiten gänzlich fehlt, sind die tagesaktuellen News. Seien wir ehrlich: Ein überfüllter Veranstaltungskalender, ein paar Fotos von alten Häusern, ein aktueller Schulferienplan, amtliche Mitteilungen und viele Telefonnummern von irgendwelchen Funktionären sind zwar nett, aber reissen keinen Internet-Benutzer vom Hocker. Das ist Internet-Inhalt à la 1995.

Es gibt Internet-Unternehmen, die das erkannt haben und Gemeinde-Webseiten völlig anders konzipieren, als dies bisher der Fall war. Man muss den Fokus verschieben. Zunehmend rücken Bürgerreporter ins Zentrum, die regelmässig aktuelle News über das Vereins-, Wirtschafts- und Gemeindeleben auf offiziellen Gemeinde-Webseiten online stellen. Bilder von Veranstaltungen (etwa des Fasnachtsumzugs, einer Chilbi oder eines Dorffestes u.a.) sind sofort nach dem Anlass auf der Gemeinde-Webseite online. Einwohnerinnen und Einwohner können sich eine eigene Porträt-Seite anlegen und mit anderen Einwohnern in Kontakt treten.


Diese Inhalte ergänzen den bisher bekannten, eher trockenen Inhalt von Gemeinde-Webseiten. Die Besucherzahlen solcher Online-Communities explodieren. Kein Wunder. Besteht doch eine Gemeinde nicht nur aus einer Verwaltung, Beamten, Reglementen und Formularen, sondern vor allem aus einer grossen Gemeinschaft von Menschen. Warum also soll der Internet-Auftritt einer Gemeinde sich nur auf die Verwaltung, nicht aber auf die Einwohnerinnen und Einwohner konzentrieren? Genau daran krankt E-Government in der Schweiz. Es ist zu trocken, zu theorethisch und viel zu detailliert auf Reglemente und Formulare fokussiert. Die Menschen verlieren sich auf der Suche nach einfachsten Antworten im Daten-Dschungel. Schliesslich müssen sie die Amtsstelle dann doch anrufen, womit die Gemeinde-Website an Vertrauen verloren hat.

Diese Anwendungen sind in den Content Management Systemen von Gemeinde-Webseiten bereits enthalten, werden viele Anbieter sagen, doch sie würden nicht genutzt. Das ist falsch. Sie werden nicht genutzt, weil Internet-Projekte von Gemeinden seit 15 Jahren falsch angegangen werden. Ihnen werden "Online-Schalter" und "zentrale Adressverwaltung" schmackhaft gemacht. Doch davon hat der Internet-User nichts.

Die Internet-Firma jaeggiMEDIA GmbH bietet einen komplett neuen Ansatz für Gemeinde Internet-Auftritte. So werden aus verstaubten Websites moderne "Online-Communities" (Internet-Gemeinden) - mit hohem praktischen Nutzen und neu auch mit Einbezug der Einwohnerinnen und Einwohner.



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